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Rasseportrait der Ragdollkatze - (Halblanghaar)

Fell:
Das Fell der Ragdoll ist mittellang und am Hals am längsten. Es soll anliegen und von weicher, dichter, seidiger Textur sein. Durch das kaum vorhandene Unterhaar ist die Ragdoll relativ pflegeleicht und neigt nicht sehr zum Verfilzen. Dennoch ist eine regelmäßige Fellpflege natürlich erforderlich.

Farben:
Von der FIFé anerkannt sind die Farben Seal, Blau, Chocolate und Lilac, die sowohl als Colourpoint-Färbung (d.h. in Form einer Maske, gefärbten Ohren, Beinen und Schwanz) auftreten, bei heller Grundfarbe, und auch als Bicolour, d.h. daß auch der Körper der Katze anders gefärbt ist und nur der Brustbereich und der Bauch (unterschiedlich weit) hell sind. Es gibt auch Tiere mit Handschuhen, die zwar akzeptiert werden, jedoch nicht ale Rassemerkmal gelten.

Herkunft:
Die Ragdoll entstand erst in den 1960er Jahren aus einer weißen Langhaarkatze und einem Birmakater. Allerdings wurden diese ersten, in Amerika erzielten Zuchtergebnisse nicht anerkannt. Weitere Züchtungen erfolgten mit weißen Persern, wiederum Heiligen Burma, aber auch Birma-Katzen. 1965 erfolgte die offizielle Anerkennung der Ragdoll, und heute ist sie vor allem in den USA sehr beliebt und verbreitet.

Aussehen:
Die Ragdoll gehört eindeutig zu den großen Katzen, ein ausgewachsener Kater wiegt bis zu 9 kg. Sie ist lang, mit mittelschwerem Knochenbau und muskulös. Ihr Kopf ist mittelgroß, ebenso wie die Ohren, die gerundete Spitzen haben sollen. Die Augen sind groß und oval und auf jeden Fall blau. Die mittellangen Beine sollen hinten höher als vorn sein, mit großen, runden, kompakten Pfoten und Haarbüscheln zwischen den Zehen. Der Schwanz ist lang und am Ansatz mittelstark, er verjüngt sich zum Schwanzende hin etwas.

Charakter:
Was die Ragdoll auszeichnet, ist sicherlich besonderes Wesen, daß ihr auch den Namen eingebracht hat. Ragdoll heißt übersetzt Stoffpuppe oder Schlenkerpuppe. Und so verhält sie sich auch, wenn man sie auf den Arm nimmt: Sehr entspannt und widerstandslos läßt sie sich vieles gefallen und wehrt sich praktisch nie, was sogar dazu führen kann, daß ihr Schmerzen zugefügt werden, ohne daß sie reagiert (das behaupten jedenfalls ihre Kritiker). Andererseits ist sie durch dieses ruhige, friedliche Wesen natürlich als Hauskatze prädestiniert. Die Ragdoll ist sehr verschmust und sehr anhänglich, sie folgt ihrem Menschen gern durch die Wohnung und hat hundeartige Züge. Erst mit drei Jahren ist sie vollständig ausgewachsen, und auch die Färbung ist dann erst endgültig.